Die touristische Entwicklung von Mallorca

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Die Baleareninsel Mallorca ist eines der beliebtesten Ferienziele Europas. Die Insel wird von etwa 862.000 Menschen bewohnt, fast die Hälfte davon lebt in der Hauptstadt Palma. Hinsichtlich des Klimas zeichnen sich die mallorquinischen Sommer durch äußerst hohe Temperaturen bis zu 40 Grad aus, die Winter sind eher mild.

Die Geschichte der Insel geht über 6.000 Jahre zurück: Die ersten Steinzeitmenschen, die die Höhlen Mallorcas bewohnten, kamen vom spanischen Festland und Frankreich. Im Jahre 123 v. Chr. wurde Mallorca dann von den Römern erobert, welche die Insel lange Zeit besetzt hielten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Mallorca unter anderem auch von Arabern, Vandalen und Mauren beherrscht.

Seit den 60er Jahren ist Mallorca deutlich vom Tourismus geprägt. Die spanische Insel wird seitdem jährlich von mehreren Millionen Urlaubern angeflogen und erfreut sich dabei insbesondere bei Deutschen und Briten großer Beliebtheit. Bedingt durch die hohen Einnahmen aus dem seit Jahrzehnten florierenden Tourismusgeschäft zählt Mallorca zu den einkommensstärksten Regionen Spaniens.

Die beliebte Mittelmeerinsel hat eine ganze Reihe an ganz unterschiedlichen Urlaubsorten zu bieten: Die Partyhochburgen El Arenal und Cala Ratjada sprechen vorwiegend ein jüngeres Publikum an. Etwas gediegener geht es beispielsweise im Ort Valdemossa im Landesinneren oder im kleinen Fischdorf Cala Figuera zu. Familien mit Kindern lieben die langen Sandstrände von Alcudia, Cala Millor oder C’an Picafort.

Aufgrund der abwechslungsreichen Landschaft ist die Insel Mallorca jedoch nicht nur für die typischen Badeurlauber und Partytouristen interessant, sondern hat auch für Individualtouristen und Naturliebhaber einen ganz besonderen Reiz. Gerade bezüglich der Flora verfügt Mallorca über eine große Artenvielfalt. Darüber hinaus wird die Insel von zwei Gebirgen durchzogen, die sich für Wandertouren anbieten.